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Ich packe meinen Koffer und nehme mit…Tipps für die Urlaubsplanung

2. September 2016
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Ein Grund, wieso uns das Reisen mit dem Wohnmobil so gut gefällt, ist das Gefühl, unser Zuhause mit auf die Reise nehmen zu können. Allerdings verführt das leicht dazu, viel zu viel Gepäck einpacken zu wollen. Und so haben wir unser Fahrzeug bereits das eine oder andere Mal überladen.

Überlegungen beim Koffer packen – Was muss wirklich mit?

Bevor Sie Ihren Koffer packen, sollten Sie daher gut überlegen, was Sie auf der Reise unbedingt brauchen und was nicht. Hier gilt das bekannte Sprichwort: „Weniger ist mehr“. Eingesparte Kilos beim Gepäck bewahren nicht nur vor einer Überladung des Wohnmobils, sie entlasten auch den Geldbeutel beim Tanken.

Im Folgenden empfehlen wir Ihnen, was Sie unbedingt mit in den Campingurlaub mitnehmen sollten und was man alles nicht braucht.

Hilfreich ist vorab ein Blick in die Zubehörliste des gemieteten Wohnmobils. Diese gibt Auskunft darüber, welche Gegenstände bereits im Fahrzeug vorhanden sind. Eine Gasflasche zum Kochen oder Heizen ist fast immer vorhanden oder kann dazugebucht werden. Nehmen Sie aber vorsichtshalber ein Feuerzeug mit!

Hier sind unsere persönlichen Top 5 der Packliste für den Campingurlaub.

5 Dinge, die ich in meinen Koffer packe:

Falls kein Grill zur Ausstattung des Campers gehört, ist unser Favorit ganz klar die mit Gas oder Kohle betriebene Außenküche. Die günstigste Variante ist der Einweg-Grill aus dem Supermarkt. Etwas mehr Spaß macht aber ein zusammenschraubbarer Standgrill. Den gibt es bereits für 10 Euro an fast jeder Tankstelle zu kaufen.

Zum Thema Kochen: Uns bereitet es immer große Freude, in unserem Campingbus regionale Produkte auszuprobieren und zuzubereiten. Man hat im Urlaub einfach mehr Zeit und Muße, um auf Märkten frische Produkte zu kaufen und Rezepte auszuprobieren. Falls Kochgeschirr und -Utensilien also nicht zur Standartausrüstung Ihres Wohnmobils gehört, unbedingt mitnehmen.

Eine mobile Beleuchtung darf bei einem echten Campingurlaub natürlich auch nicht fehlen. Ob klassische Taschenlampe, Stirnlampe oder Leuchtmittel zum Hinstellen – es gilt die Devise: es werde Licht!

Wäsche in Koffer

Foto:Hans/pixabay/CC0

Einer der Vorteile gegenüber dem Camping im Zelt: Im Wohnmobil hat man ein richtiges Bett mit Matratze. Und das lässt sich noch mehr genießen, wenn Sie statt Schlafsack normales Bettzeug mit Decken und Kissen benutzen. Fragen Sie bei Ihrem Vermieter nach, ob Sie eventuell Ihre Handtücher selbst mitnehmen müssen.

Was trotz Fußmatte im Camper eigentlich ständig in Gebrauch ist: Kehrschaufel und Feger. Denn beim Wohnmobilurlaub bewegt man sich ja doch meistens in der Natur, sodass sich einiges an Schmutz unter den Fußsohlen ansammelt. Da die mobile Ein-Raum-Wohnung gleichzeitig Küche, Ess-, Wohn- und Schlafzimmer ist, bedarf es der entsprechenden Bodenpflege.

Unsere Packliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und beruht auf eigenen, subjektiven Erfahrungen. Manch anderer wird auf andere Dinge Wert legen.

Was man alles NICHT braucht:

Auch wenn man es sich oft so vorstellt: Camping ist kein Survival-Trip. Schon gar nicht mit dem Wohnmobil, denn das bietet nun wirklich allen Komfort. Licht, eine Kochstelle, in der Regel auch eine Kühlmöglichkeit für Lebensmittel, einen Schlafplatz und Co.

Die Campingplätze sind gut ausgestattet mit Strom, Wasser, meist mit W-Lan und allem, was das Herz begehrt. Und falls doch mal was fehlt, kann man es oft unterwegs noch besorgen oder unter Umständen bei seinen Camping-Nachbarn leihen. Kein Grund also, Equipment mitzunehmen, mit dem man ein ganzes Dorf bauen könnte.

Ein Grundstock an elementarem Werkzeug ist meist ganz praktisch. Sofern Sie aber nicht vorhaben, größere handwerkliche Projekte durchzuführen, kann der Rest getrost im Werkzeugkasten zuhause bleiben.

Auch ein wenig Vorratshaltung bei den unverderblichen Lebensmitteln kann nicht schaden. Es ist aber nicht nötig, sich im Voraus für den gesamten Urlaub einzudecken. Keine Sorge, unterwegs werden Ihnen genügend Einkaufsmöglichkeiten begegnen.

Camping Lagerfeuer

Foto:shownin/pixabay/CC0

Zuhause zieht man sich (normalerweise) auch nicht fünf Mal am Tag um. Also lohnt es sich auch im Urlaub nicht, den halben Kleiderschrank mitzunehmen. Das nimmt nur Platz weg. Und so groß ist ein Wohnmobil dann leider doch nicht.

Ein wenig Unterhaltung auf dem Campingtrip kann nicht schaden. Aber vergessen Sie nicht, dass Sie im Urlaub sind. Es wäre doch tragisch, vom Alltagsstress direkt zum Freizeitstress überzugehen. Also lassen Sie getrost mal Laptop und Tablet zuhause, schalten Sie das Handy aus und lassen Sie die Seele baumeln. Ein gutes Buch und eine Kamera für schöne Urlaubsfotos tun es auch!

Richtiges Verstauen unterstützt die Fahrsicherheit

Zu viel Gepäck bringt nicht nur Platzprobleme, sondern gefährdet bei nicht sachgemäßer Verstauung auch die Fahrsicherheit.

Wird bei einer Polizeikontrolle festgestellt, dass das Wohnmobil überladen ist, drohen eine Geldstrafe und eventuell Punkte in Flensburg. Umso wichtiger ist es, unnötige Dinge erst gar nicht mit auf die Reise zu nehmen. Geprüft wird das sogenannte Zuladungsgewicht. Dieses gibt an, wie viel Gewicht das Wohnmobil aufnehmen kann. Dazu zählt auch das Gewicht der mitreisenden Personen.

Beim Verstauen des Gepäcks ist es wichtig, darauf zu achten, dass auf beiden Seiten das Gewicht ausgeglichen ist. Bei einer ungleichmäßigen Beladung sinkt die Fahrsicherheit. Vor allem in Kurven lässt die Stabilität auf der Straße bei einer ungleichen Gewichtsverteilung nach. Die schwersten Gegenstände sind deshalb am besten zwischen den Fahrzeugachsen und in Bodennähe aufgehoben. Leichtere Dinge machen sich dagegen in den oberen Aufbewahrungsbereichen.

Viele Taschen und Koffer

Foto:ivabalk/pixabay/CC0

Alle Gegenstände müssen sicher verstaut sein, ansonsten werden sie bei einem plötzlichen Bremsmanöver durch den Innenraum katapultiert. Prüfen Sie zudem, ob alle Schranktüren und die Kühlschranktür fest eingerastet sind, bevor es losgeht.

Bei Wohnmobil-Modellen mit einer Dachbox können Sie schwere Dinge und Gepäck auch dort verstauen. Dabei dürfen die zulässige Dachlast und die erlaubte Gesamthöhe des Wohnmobils nicht überschritten werden. Beim Fahren mit einer Gepäckbox auf dem Dach ist zu beachten, dass das Fahrzeug eine schlechtere Aerodynamik aufweist als ohne Box.

Tipps zum Gewicht Einsparen

Durch den Einkauf im Supermarkt vor Ort oder unterwegs vermeiden Sie, unnötiges Gewicht von Anfang an durch die Gegend fahren zu müssen. Als Geschirr bietet sich leichtes Campinggeschirr aus Alu und Kunststoff an.

Gibt es am Zielort frisches Wasser, muss der Wassertank beim Losfahren nicht bis oben hin voll sein. Das Wasser muss nur bis zur nächsten Auffüllmöglichkeit reichen. Durch regelmäßiges Leeren des Abwassertanks lässt sich weiteres Gewicht einsparen.

Genau wie beim Wasserbedarf ist es ratsam, den Bedarf an Gas wie etwa für den Campingkocher vorab zu kalkulieren. Wir benötigen für eine einwöchige Tour keine Gasflasche, die für einen halben Monat oder länger ausreicht. Bei der Auswahl ist ein Modell aus Alu zu empfehlen. Alu-Gasflaschen wiegen im Schnitt nur halb soviel wie Flaschen aus Stahl.

Falls nicht gerade ein Aktivurlaub mit dem eigenen Rad oder Kanu auf dem Programm steht, sollten sperrige Sportgeräte zu Hause bleiben. Diese nehmen enorm viel Platz in Anspruch. Überkommt einen im Urlaub dennoch die Lust auf eine spontane Radtour oder einen Ausflug mit dem Kanu, gibt es die entsprechenden Geräte fast überall zum Ausleihen. Bei den örtlichen Touristen-Informationen oder im Internet erfahren Sie, wo es Räder oder andere Sportgeräte zum Mieten gibt.

Und falls Sie noch mehr Anregung brauchen, was für den Urlaub mitzunehmen ist, hilft Ihnen vielleicht dieses Gedicht Ruth Lingenfelser weiter:

Ich packe meinen Koffer
und lege hinein:
Tage im Sonnenschein
und den Duft der Zeit,
den warmen Sand,
den Wind, das Meer,
ein üppiges Mahl,
den rotesten Wein,
umarmende Blicke,
so manches Wort,
Tränen des Abschieds,
ein Lächeln, das bleibt.

Titelbild: @BerndSold/http://bit.ly/1JEUY0B/CC0/http://bit.ly/1lyJtlE

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